Klimastempel Aachen packt die Zukunft an
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Vermessen von Wärmepumpen am Hardware-in-the-Loop HiL-Prüfstand des Lehrstuhls für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH Aachen | © Stadt Aachen

Fernwärme wird ausgebaut

Klimafreundliche Wärmeplanung für Aachen

12.06.2024 – Die Art, wie wir heizen, hat starken Einfluss auf den Klimawandel. Mit der Wärmewende setzt die Stadt zusammen mit der Stawag auf erneuerbare Energieträger.

Wir wollen und müssen den Klimawandel aufhalten. Gleichzeitig steigt unser Energiebedarf, um zum Beispiel zu heizen oder uns mit warmem Wasser zu waschen. Mit 42 Prozent ist die Wärmeversorgung der größte Verursacher von CO2-Emissionen. Denn bislang wird diese Energie noch viel aus fossilen, also klimaschädlichen Energieträgern, wie zum Beispiel Braunkohle, Steinkohle, Erdgas oder Erdöl gewonnen.

Das wollen wir ändern! Energie aus Holz oder organischen Abfällen, also erneuerbare Energie, ist hingegen klimafreundlich – und auch mit ihr lässt sich heizen.

Die Stadt Aachen arbeitet Hand in Hand mit der Stawag zusammen, dem Energieversorger unserer Region, um klimafreundliche Fernwärme in Aachener Häuser zu bringen. Fernwärme? Das ist Wärme, die aus einem Kraftwerk weiter weg gewonnen wird: Dort wird Wasser erhitzt, in Rohren zu uns nach Hause geleitet und – es wird schön warm.

Das Fernwärme-Netz soll stark ausgebaut werden, vor allem in der Aachener Innenstadt. So viele Menschen wie möglich sollen mit erneuerbaren Energien versorgt werden können, zum Beispiel Wasserstoff.

Bis 2025 will die Stadt Aachen ein Konzept vorlegen, wie das schnell und sorgfältig, mit möglichst wenig Belastung durch Baustellen für die Bürger*innen passieren kann.

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